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Illustration eines Glückskekses als Symbol für die Ausspielung von Postings im Instagram-Feed

Community vergrößern durch Instagram-Empfehlungen

Best Practices für empfehlenswerten Instagram Content

In den letzten Wochen hat Instagram Tipps veröffentlicht, die die Chance erhöhen, dass deine Inhalte für Empfehlungen infrage kommen.

Das Empfehlungs-Feature spielt deine Inhalte als sogenannte Suggested Posts im Feed von Nutzern aus, die dir noch nicht folgen.

Neben Hashtags und beworbenen Inhalten sind Empfehlungen damit eine der wichtigsten Möglichkeiten, deine Reichweite zu erhöhen.

Unabhängig davon, ob du eine Einzelperson bist oder dein Unternehmen voranbringen willst, ist die Aufnahme deiner Inhalte in den Empfehlungsalgorithmus von Instagram ein wichtiges Ziel, um die Follower-Basis zu vergrößern.

Was die Verbreitung von Inhalten auf Instagram angeht, gibt es bestimmte Best Practices, die du anwenden solltest, um in der Gunst des Algorithmus zu stehen. In diesem Artikel fassen wir die Voraussetzungen und Praktiken zusammen, die jede:r Blogger:in und jedes Unternehmen nutzen kann, um Reichweite und Engagement zu verbessern.

Voraussetzungen für Instagram-Empfehlungen

Wenn du möchtest, dass deine Inhalte für Empfehlungen auf Instagram infrage kommen, musst du zunächst einmal:

  • ein öffentliches Konto haben.
  • die Empfehlungsrichtlinien von Instagram befolgen.
  • die Gemeinschaftsrichtlinien befolgen.

Du musst also ein öffentliches Konto haben. Wenn sie nicht öffentlich sind, werden deine Inhalte schlicht und einfach nicht empfohlen.

Als Nächstes solltest du die Empfehlungsrichtlinien von Instagram befolgen. Es gibt spezielle Regeln für die verschiedenen Arten von Inhalten, die in den Feeds der Nutzer:innen empfohlen werden können. Wichtig: Diese unterscheiden sich von den Gemeinschaftsrichtlinien, in denen festgelegt ist, was auf Instagram allgemein erscheinen darf und was nicht.

Die Empfehlungsrichtlinien von Instagram umfassen die Kategorien von Inhalten, die auf der Plattform zugelassen sind, aber nicht in den Feeds der Nutzer:innen empfohlen werden sollen. Das betrifft zum Beispiel:

  • Inhalte, die Gewalt darstellen
  • Inhalte, die für bestimmte regulierte Produkte wie Tabak oder Vaping-Produkte werben, es sei denn, sie wurden von einer zuständigen Regierungsbehörde genehmigt
  • Inhalte, die sexuell explizit oder suggestiv sein können, wie z. B. Bilder von Menschen in durchscheinender Kleidung

Best Practices

Du möchtest für Empfehlungen auf Instagram infrage kommen? Hier die wichtigsten Tipps:

1. Poste Originalinhalte: Instagram zielt darauf ab, die Reichweite von Urhebern und Urheberinnen zu erhöhen, die ihre eigenen Inhalte erstellen, anstatt die Ideen anderer Leute zu benutzen.

Instagram empfiehlt, originellen Content zu veröffentlichen, der einzigartig ist. Das bedeutet, Blogbeiträge mit einzigartigen Themen und Bildern zu erstellen, eigenen Designs, Produkte oder Dienstleistungen zu teilen und dabei immer wieder Neues zu schaffen.

2. Erstelle Reels: Mache Instagram Reels zu einem Teil deiner Content-Strategie, um häufiger empfohlen zu werden.

Du kannst nicht nur die besten Arbeiten im Feed posten, sondern dazu auch ein Reel erstellen und es als Highlight in der App speichern. Verwende die Schaltfläche „Speichern“, wenn du den Beitrag speicherst, damit er auf der Registerkarte „Highlights“ angezeigt wird. Auf diese Weise können Nutzer:innen deine besten Inhalte leichter finden, wenn sie ihre eigenen Highlights durchstöbern oder nach neuen Accounts suchen.

3. Optimiere für die Suche: Verwende beschreibende Bildunterschriften und Hashtags, damit deine Inhalte in den Suchergebnissen auftauchen und in den vorgeschlagenen Beiträgen angezeigt werden. Es hilft auch, deine Bio und – wenn möglich – deinen Profilnamen zu optimieren, damit die Leute schnell erfahren können, wer du bist und was du tust.

Instagram will noch stärker auf Empfehlungen setzen

Adam Mosseri, Leiter von Instagram, bekräftigt das Engagement des Unternehmens, mehr Empfehlungen in den Feeds der Nutzer:innen anzuzeigen. Die Idee hinter den Empfehlungen ist es, Menschen dabei zu helfen, großartige Inhalte auf Instagram zu entdecken, die sie noch gar nicht kennen. Er bezeichnet dies als eine positive Entwicklung für die Nutzer:innen, insbesondere für diejenigen, die originelle Inhalte erstellen.

Instagram geht davon aus, dass die Zukunft des Feeds weitgehend von Empfehlungen bestimmt wird, denn das Teilen unter Freunden und Freundinnen verlagere sich immer mehr auf Stories und Direct Messages.

Deine Insights überwachen

Wie erfolgreich du mit deinem Content bist und ob du empfohlen wirst, musst du natürlich im Auge behalten. Instagram Insights sind eine großartige Möglichkeit, die Leistung deiner Inhalte zu verfolgen.

Gewisse Schwankungen bei der Reichweite sind völlig normal, aber wenn du ein Business- oder Creator-Konto hast, kannst du auf Instagram Insights zugreifen, um bestimmte Trends und die Leistung deiner Inhalte zu verfolgen.

Suche nach wiederkehrenden Mustern und danach, welche Inhalte die beste Reichweite erzielen, damit du deine Inhaltsstrategie entsprechend anpassen kannst. In den Insights kannst du die Accounts, die du erreicht hast, nach Followern/Followerinnen und Nicht-Followern/-Followerinnen aufschlüsseln. So kannst du sehen, wie viel Reichweite du bei Personen hast, die dir noch nicht folgen.

Fazit

Viele Leute fragen sich: „Welche Art von Inhalten wird vom Instagram-Algorithmus am häufigsten geteilt?“ Die richtige Marketingstrategie auf Instagram zu entwickeln ist schwierig. Die richtige Mischung aus Bildern und kreativen Inhalten, die richtigen Hashtags, das richtige Timing und die richtige Reichweite sind für Kreative und Unternehmen entscheidend.

Viele versuchen, die Reichweite ihrer Beiträge mit bestimmten Hashtags zu erhöhen, aber das ist ein sehr gängiger Ansatz und daher nicht mehr so effektiv. Die Empfehlungen sind daher ein wichtiger Bestandteil jeder zukünftigen Strategie für Instagram.

P.S.: Für Creators bietet Instagram übrigens noch viel mehr Informationen zu Empfehlungen.